Mit diesen Tipps habe ich den Suchmaschinen Trafik für meine älteren Artikel verdoppelt.

Jedes ältere Weblog hat seine erfolgreichsten Artikel, die dauerhaft Besucher von Suchmaschinen auf die Seite führen. Mit der Zeit ebbt der Besucheransturm auf einen alten Artikel aber langsam ab, wie man dem beigefügten Diagramm entnehmen kann. Jedoch bergen diese Artikel oft sehr viel Potenzial in sich, schließlich sind sie bei Google schon gut geranked.
Mit ein paar Aktualisierungen und Optimierungen können alte Artikel zu einem viel benutzten Einstiegspunkt in den Blog werden, von wo aus die Besucher auch gerne weitere Artikel aufrufen.

Zugriffe auf alten Artikel steigern

Wie man sieht haben meine Aktualisierungen und Optimierungen am 03.08.2011 die Zugriffszahlen über Suchmaschinen erheblich gesteigert, ja sogar verdoppelt. Darüber hinaus darf ich mich über eine wesentlich niedrigere Absprungrate freuen und Links in diesem Artikel werden öfter geklickt.

Das Ganze ist auch logisch erklärbar: Durch die Optimierungen kommen mehr Besucher auf den Artikel, außerdem ist der Artikel aktualisiert und verbessert worden. So ist der wichtige Ersteindruck für den Gast ein sehr positiver und er schaut sich weitere Artikel deines Blogs an.

Endlich mal eine einfache Optimierungsmaßnahme, die sich direkt bemerkbar macht und auch stagnierende Trafikzahlen aufbessern kann. Meine Erfahrung damit möchte ich euch in diesem Artikel näher bringen.

Wie man alte Artikel sehr wertvoll macht

Alte Artikel, die immer wieder viele Besucher von Suchmaschinen oder auch über externe Links bringen, sollten von Zeit zu Zeit überprüft und aktualisiert werden. Analysiere zunächst, welche deiner älteren Artikel die erfolgreichsten sind und beginne mit deren Aktualisierung. Die Arbeit lohnt sich in meinen Augen nur für die Artikel, welche auf Dauer die meisten Besucher haben. Nach und nach kannst du dich durch deine besten Artikel durcharbeiten. Diesen Vorgang solltest du in gewissen Abständen wiederholen. Wie oft man das machen sollte, hängt von der Art der Inhalte ab. Je nachdem, wie langlebig die Informationen sind. In meinem Fall habe ich mir vorgenommen die besten Artikel alle 6 Monate zu überprüfen. Meistens ist das erste Refactoring das umfangreichste. Beim nächsten Check sollte nicht mehr so viel zu machen sein, außer natürlich wenn die Informationen aktualisiert werden müssen. Generell sind Artikel mit zeitlosen Informationen nicht so pflegeintensiv, weil sie immer aktuell bleiben.

Artikel Checkliste
Ich führe eine Liste meiner guten Artikel, in der ich vermerke, wann diese zuletzt aktualisiert wurden und für wann ich die nächste Prüfung empfehle.

7 Tipps zum Aktualisieren und Optimieren von Artikeln

1. Aktualität überprüfen

Den Artikel lesen und prüfen, ob die Informationen noch stimmen oder korrigiert werden müssen.

2. Die Links auf Funktionsweise prüfen

Möglicherweise existieren die Ziele älterer Links nicht mehr. In dem Fall passende neue Links suchen oder auf die Links verzichten. Zur Not den Link deaktivieren und notieren, dass das Ziel mittlerweile leider offline ist.

3. Neue Bilder oder Videos einbinden

Falls der Artikel noch nicht ausreichend mit Bildern oder Videos bestückt ist macht es vielleicht Sinn welche einzubinden. Auch könnten Bilder oder Videos, die veraltet oder nicht so schön sind, ausgetauscht werden.

4. Formatierung verbessern

Zum Beispiel den Text durch Überschriften und Absätze klarer struckturieren.

5. Keywörter optimieren

Durch welche Suchbegriffe gelangen die Besucher auf den Artikel? Oft macht es Sinn weitere Keywords hinzuzufügen, um auch bei ähnlichen Suchbegriffen gefunden zu werden. Wie du neue Keywords findest kannst du in meinem Artikel „3 Tipps zur Optimierung von Keywords, um mehr Besucher durch Suchmaschinen zu bekommen“ lesen. Keywörter können beispielsweise in Meta-Angaben, Überschriften, Schlüsselwörtern (Tags) und Alt- oder Title-Tags von Grafiken untergebracht werden.

6. Ähnliche Artikel verlinken

Oft hat man in der Zwischenzeit neue Artikel zu ähnlichen Themen geschrieben. Hier bietet es sich an diese an passenden Stellen im Text zu verlinken. So profitieren auch diese Artikel von den Besuchermassen deiner besten Posts und für die Besucher wird der Artikel noch wertvoller, da er Links auf weitere Informationen enthält.

7. Datum der letzten Aktualisierung angeben

Bei Google sieht man zu jedem Suchergebnis auch immer eine kurze Text-Vorschau des Artikels und meistens auch das Veröffentlichungsdatum. Falls das Datum zu alt ist kann dies viele Benutzer abschrecken. Mein Tipp ist es zu Beginn des Artikels in Klammern auf das Datum der letzten Aktualisierung hinzuweisen. Z.B. so:

(Dieser Artikel wurde zuletzt am 03.08.2011 auf den neusten Stand gebracht, um weiterhin aktuell zu sein)

So sehen das alle Leser des Artikels, egal ob sie nun von Google oder über einen sonstigen Zugangskanal kommen. Zudem wird der Satz in der Regel von Google übernommen und in der kurzen Text-Vorschau wiedergegeben. Dadurch sehen die Benutzer der Suchmaschine direkt, dass der Artikel aktuell gehalten wird, was einen sehr guten Eindruck macht und sie veranlasst auf den Link zu klicken.

Alte Artikel die nie aktualisiert werden können auch schädlich sein

Wenn man entgegen der Tipps Artikel nie aktualisiert werden die Besucherzahlen dieser Artikel nicht nur stagnieren, sondern langsam abnehmen.

# Ein Grund dafür ist, dass man bei den Google-Suchergebnissen in der Regel auch das Veröffentlichungsdatum eines Artikels sehen kann. Ist dieses zu alt werden sich viele potenzielle Besucher eher anderen Suchergebnissen zuwenden.

# Falls der Leser eines älteren Artikels merkt, dass die Informationen des Artikels veraltet sind, wird er den Blog in der Regel verlassen.

Eventuell können Leser sogar den Eindruck erlangen, dass dein ganzer Blog nicht mehr weiter geführt wird – ein Todesurteil für deinen Blog. Das kann dazu führen, dass einige potenzielle Besucher dein Blog gezielt meiden, weil er in ihren Köpfen für tot erklärt wurde.

Fazit

Prüfung, Aktualisierung und Optimierung von den wichtigsten älteren Artikeln bringt einen Blog vorwärts! Alle Maßnahmen sind aber mit Bedacht einzusetzen. Der Fokus sollte bei einem Artikel immer auf dem Inhalt liegen und das sollte sich auch durch die Optimierungen nicht ändern. Also nicht zu viele neue Links oder Grafiken einbinden.

Was sind eure Meinungen und Erfahrungen damit? Probiert die Optimierungen bei euch aus und berichtet! Ich freue mich über eure Rückmeldungen!

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  1. stef sagt:

    Sehr gut. Das habe ich mir irgendwie schon immer vorgenommen und auch gedacht, dass es was bringen sollte. Jetzt weiß ich es und werde mir gleich einen wiederkehrenden Task dafür erstellen.

    Ich nehme an, dass man an die Grundstruktur und den Basisinhalt des jeweiligen Beitrages nicht allzu viel ändern sollte, oder? Schließlich hat er ja genau so Einzug in die Suchmaschinen gefunden und Leser angelockt. Ein zuviel kann das vielleicht negativ beeinflussen.

  2. BASE BLOGGER sagt:

    Ich denke wenn man etwas verbessern kann sollte man das immer machen.

    Ich habe durchaus auch die Grundstruktur verändert, weil ich damit nicht mehr zufrieden war. Nach einem Jahr war ich in der Lage die Artikel viel besser zu strukturieren, was ich dann auch umgesetzt habe. Das Google-Ranking hat sich davon nicht negativ beeindrucken lassen und die Leser sind froh drüber… 😉

    Nach dem Refactoring sollte man noch behaupten können es sei derselbe Artikel, nur anders verpackt. Dann sollte es ok sein.

    Sag bitte mal Bescheid, wie sich das Refactoring bei dir ausgewirkt hat. Bei mir hat es sich von heute auf morgen, direkt bemerkbar gemacht.

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