Facebook und Twitter werden immer wichtiger. Wer möglichst viel Traffic haben will und eine Stammleserschaft aufbauen möchte, der sollte nicht darauf verzichten. Jetzt hat WordPress die Möglichkeiten Twitter in den Blog einzubinden vereinfacht. Ich möchte euch hiermit 5 einfache, aber effektive Möglichkeiten dies zu tun erklären. Und keine Scheu: dank WordPress ist es ganz einfach. Bis auf die Anmeldung müsst ihr nicht mal bei Twitter aktiv sein. Einmal eingestellt läuft alles automatisch im Hintergrund.

Voraussetzungen

  • Blog durch WordPress gehostet oder selbstgehosteter WordPress Blog mit entsprechenden Plugins
  • Twitter-Account vorhanden (Zur Anmeldung bei Twitter)
    (Nicht nötig für Sharing-Buttons)

Zur Twitter Anmeldung

5 Möglichkeiten Twitter einzubinden

1. Das Publicize Feature
2. Der Follow Button
3. Das Sharing Feature
4. Twitter Blackbird Pie
5. Das Twitter Widget

1. Das Publicize Feature

Einmal richtig eingestellt postet Publicize automatisch Links zu deinen neuen Artikeln automatisch bei den Social-Network-Seiten Facebook, Twitter, Messenger Connect oder Yahoo. Wir konzentrieren uns hier auf Twitter.

  • Um den Blog mit Twitter zu verbinden geht man im Dashboard auf
    „Einstellungen“ => „Sharing“

Sharing

  • Anschließend erscheint oben auf dem Bildschirm eine Liste der Social-Network-Seiten, die man verbinden kann. Hier klickt man auf
    „Connect to Twitter“

connect to twitter

  • Das kleine Fenster, welches dann erscheint, muss durch Klick auf „Authorize connection with Twitter“ bestätigt werden authorize Twitter
  • Dann wird man auf Twitter umgeleitet, wo man die Verbindung durch Klick auf „Autorisiere App“ erlauben muss. Falls man momentan nicht bei Twitter eingeloggt ist muss man seine Benutzerdaten eingeben.

Twitter authorisieren

  • Ist dies erledigt kannst du neue Artikel erstellen. Dann sollte im „Publizieren„-Fenster der Eintrag „Publiziere: Twitter“ erscheinen.

Publiziere: Twitter

  • Durch „Bearbeiten“ kannst du für jeden Artikel auswählen in welchen Sozialen Netzwerken er verlinkt werden soll und welcher Text den Link begleiten soll. Beispielsweise können hier auch Twitter-Hashtags eingegeben werden, mit dennen der Twitter-Post dann besser gefunden wird.

Publiziere: Twitter Bearbeiten

  • Der neue Artikel wird jetzt bei der Veröffentlichung automatisch auf Twitter verlinkt

2. Der Follow Button

Twitter Follow ButtonSo sieht er aus. Bestimmt hast du ihn schon mal gesehen. „Follow“ heißt übersetzt „Folgen“. Wer darauf klickt folgt also dem Blog auf Twitter. Das heißt er bekommt über Twitter mit, wenn der Twitter-Account des Blogs neue Meldungen in Twitter einstellt. Beispielsweise kann man in Twitter-Meldungen neue Blog-Einträge verlinken. Publicize übernimmt dies automatisch.

Follow-Button einbinden

Der Follow-Button kann mit Hilfe der automatischen WordPress-Unterstützung ganz leicht eingebunden werden. Möglich ist dies in Artikeln, Seiten und Text-Widgets.
Dazu einfach den gewünschten Button auswählen und den Code in eckigen Klammern (diese: [] ) an der Stelle einfügen, wo der Button erscheinen soll. Anstelle von „bloggerbase“ noch den eigenen Twitter-Namen eintragen und fertig.

Hier die Beispiele mit dem dazugehörigen Code:

Um nur den Button zu erhalten:

twitter-follow screen_name=’bloggerbase‘ show_screen_name=’no‘

Für den Button und den Twitter-Namen:

twitter-follow screen_name=’bloggerbase‘

Für den Button mit Twitter-Namen und Anzahl der Follower:

twitter-follow screen_name=’bloggerbase‘ show_count=’yes‘

Mit text_color kann die Text-Farbe individuell angepasst werden:

twitter-follow screen_name=’bloggerbase‘ show_count=’yes‘ text_color=’00ccff‘

Mit link_color kann die Farbe des Namen angepasst werden:

twitter-follow screen_name=’bloggerbase‘ link_color=’00ccff‘

Mit button_color kann die Farbe des Buttons angepasst werden:

twitter-follow screen_name=’bloggerbase‘ button_color=’grey‘

3. Das Sharing Feature

Die Sharing Funktion ermöglicht das automatische Einfügen von Sharing-Buttons in allen Artikeln. Wer auf diesen Button klickt wird automatisch zu dem entsprechenden sozialen Netzwerk (z.B. Twitter) weitergeleitet und postet dort einen Link auf den Artikel. Der Post bei dem sozialen Netzwerk kann dann von seinen Freunden oder Followern gesehen und angeklickt werden. Er enthält üblicherweise die Überschrift des Artikels, einen kurzen Textauszug, ein Bild und den Link. Für diese Funktion braucht der Blogger keinen eigenen Twitter-Account. Der Leser, der den Sharing-Button verwenden möchte hingegen schon.

  • Um die Sharing Funktion einzustellen geht man im Dashboard auf
    „Einstellungen“ => „Sharing“
    Selbst gehostete Blogs können das Feature über das Plugin Sharedaddy einbinden.

Sharing

  • Unter der Überschrift „Share Button“ findet man jetzt die Einstellungen für die Share-Funktion. Mit der Maus können nun die gewünschten Dienste von „Verfügbare Dienste“ zu „Aktivierte Dienste“ geschoben werden. Unter „Live-Vorschau“ sieht man wie die Buttons nun aussehen würden. Jeder Button kann über den kleinen Pfeil an der rechten Seite noch ein wenig angepasst werden. Außerdem kann der begleitende Text „Sharen mit:“ beliebig angepasst werden.

Twitter Sharing

  • Ein Klick auf „Änderungen übernehmen“ aktiviert die vorgenommenen Einstellungen.
  • Beim Editieren eines Artikels kann nun für jeden Artikel einzeln eingestellt werden, ob die Sharing-Buttons angezeigt werden sollen oder nicht. Die Option dafür findet man ganz unten. Standartmäßig ist sie aktiviert.

Artikel sharen

4. Twitter Blackbird Pie

Twitter Blackbird Pie integriert voll funktionsfähige Tweets (Twitter Nachrichten) in einen Blog-Artikel oder eine Blog-Seite. Dabei wird der Text des Tweets angezeigt und es bleiben alle zugehörigen Funktionen, wie Antworten, Retweet (weitersagen) und Twitter-Favorit erhalten, ohne dass der User dafür den Blog verlassen muss. Integrierte Links und Twitter-Hashtags bleiben ebenfalls erhalten. Also eine elegante und einfache Möglichkeit einen interessanten Twitter-Eintrag in einem Blog zu zitieren. Selbst wenn der Autor des Tweets diesen bei Twitter löscht bleibt er im Artikel erhalten. Also muss man keine Angst haben, dass er irgendwann verschwindet

  • Zunächst sucht man sich den gewünschten Tweet bei Twitter und klickt auf die Zeitangebe

Tweet

  • Dadurch gelangt man zu dem einzelnen Tweet an sich. In Adress-Leiste des Browsers steht nun die Adresse des Tweets. Diese kopiert man sich.

Tweet

  • Die Adresse des Tweets kann jetzt ganz einfach im WordPress-Artikel eingefügt werden. Es muss keine zusätzliche Eingabe getätigt werden. An Stelle der Adresse wird nun der Tweet im Artikel angezeigt.Twitter Blackbird Pie
  • Blackbird Pie fügt dann automatisch den Tweet ein. Dabei wird auch ein Teil des Hintergrundes vom Twitter-Profil übernommen. Das sieht dann so aus:

5. Das Twitter Widget

Das Twitter Widget kann, wie die anderen Widgets auch, an verschiedenen Stellen im Blog eingesetzt werden. Es Zeigt bis zu 20 aktuellste Tweets (Twitter-Meldungen) eines Twitter-Accounts. Beispielsweise die Tweets deines eigenen Accounts. Voraussetzung ist, dass der Twitter-Account die Option „Protect my updates“ nicht aktiviert hat. Das Widget aktualisiert sich alle 15 Minuten.

  • Das Widget wird im Dashboard unter „Design“ => „Widgets“ aktiviert. Anschließend das „Twitter Widget“ nach rechts an die gewünschte Position schieben. Selbst gehostete Blogs können das Feature über das Plugin Wickett Twitter Widget einbinden.

Design Widgets

  • Als nächstes kann ein Titel für das Widget eingegeben werden, sowie der Twitter-Benutzername und es können diverse Einstellungen vorgenommen werden. Z.B. wie viele Tweets angezeigt werden sollen. Die Option „Hide Tweets pushed by Publicize“ verhindert, dass Tweets, die durch das Publicize Feature erzeugt wurden angezeigt werden.

Twitter Widget

  • Ein Klick auf „Speichern“ sichert die Einstellungen und das Widget wird angezeigt.

Nun gehts los: Meldet euch bei Twitter an und verknüpft es mir eurem Blog. Es lohnt sich.

Hast du noch Fragen oder Anregungen dazu? Dann schreibe doch einen Kommentar. Kommentare können jetzt übrigens auch mit Twitter– oder Facebook-Account gepostet werden! Eine weitere Einbindung von Twitter, für die man allerdings nichts tun muss, wenn man von WordPress gehostet wird.

Twitter Kommentar

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  1. […] Artikel stehen. Das Einbauen der Buttons ist jedenfalls recht einfach geworden, wie mein Artikel Die 5 einfachsten Möglichkeiten Twitter einzubinden […]

  2. Kai sagt:

    Moin!

    Sag mal, wie genau heisst das WP Plugin? Unter Publicize habe ich zu viele Einträge gefunden und keinen, der eindeutig genug war.

    Vielen Dank,
    Kai

  3. BASE BLOGGER sagt:

    Ja, da gibt es in der Tat verschiedene. Z.B. auch WordSocial oder Simple Facebook Connect (SFV). Musst du mal mehrere testen, um zu sehen mit welchem du am besten klar kommst.

  4. Marc sagt:

    Darf man mit einem offiziellen Twitter Button auch auf eine eigene (HTML-)Unterseite innerhalb seines eigenen Webspace verweisen, wo das „Profil Widget“ eingebunden ist? Oder dürfen diese Button nur auf die off. Twitter-Adresse verweisen (also http://www.twitter.com/username) ?

    • BASE BLOGGER sagt:

      Gute Frage!
      Ich weiß es nicht sicher. Am besten du schaust mal bei Twitter, ob davon irgendwas in den AGB steht oder ob es beim Download des Buttons Hinweise für eine bestimmte Verwendung gibt.
      Wenn man den Button frei verwenden darf, dann kannst du natürlich auch verlinken was du willst.

      Viele Grüße

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