Die optimale Länge für einen Artikel

… gibt es so generell eigentlich nicht. Viele empfehlen Artikellängen zwischen 200 und 500 Wörtern. Zu kurze Artikel gibt es eigentlich nicht, den manchmal möchte man einfach nur „Kurznachrichten“ posten oder ein Video oder Bild kurz kommentieren. Zu lange Artikel hingegen schrecken eher ab und werden oft nicht ganz gelesen. Daher sollte man dann überlegen, ob es nicht sinnvoller ist daraus mehrere Artikel zu machen. Das hat durchaus angenehme Nebeneffekte.

Meine Empfehlung: Ich würde zwischen „Kurznachrichten“ und Standard-Artikeln unterscheiden. KurznachrichtenWenn zu erwarten ist, dass der Artikel mehr als 1.500 mal pro Jahr gelesen wird würde ich Standard-Artikel mit über 1.800 Zeichen (etwa 300 bis 400 Wörter) schreiben, um von den Tantiemen der VG Wort zu profitieren (Erklärung hier). Sehr viel länger sollte es dann aber nicht werden. Ab 500 Wörtern würde ich darüber nachdenken den Artikel in mehrere Teile aufzuteilen.

Übrigens: In WordPress gibt es unter dem Schreib-Fenster einen kleinen Zähler, der die Wörter zählt. Dieser Artikel hat insgesamt 200 Wörter laut Wordpress. Also könnte es ruhig etwas ausführlicher sein. Die Anzahl der Zeichen kann man Beispielsweise durch kopieren des Textes in Word herausfinden. Beim Office 2007 – Word unten ein Doppelklick auf „Wörter:“.

Weblinks zum Thema:

webmasterfriday.de/der-optimale-blogartikel-laenge-medien-und-struktur
blogprojekt.de/die-optimale-blogpost-lange

Wie ist eure Meinung zu Artikellängen? Oder habt ihr gute Weblinks zu dem Thema?

Geld für eigene Blog-Artikel von der VG Wort beziehen

Nur wenige wissen es, doch Bloggern stehen anteilmäßig Einnahmen aus dem Verkauf von Druckern und Kopierern zu!

Für jeden selbst geschriebenen Artikel mit über 1.800 Zeichen, der mehr als 1.500 mal pro Jahr aufgerufen wird steht dem Autor eine Tantiemen-Zahlung von der VG Wort zu.

Es ist ähnlich, wie bei der bekannten GEZ: Dort müssen Gebühren für den möglichen Empfang von Rundfunk und Fernsehen gezahlt werden. Die GEMA kassiert Geld, wenn Musik aus ihrem Repertoire öffentlich wiedergegeben wird.

Für geschriebene Texte gibt es die Verwertungsgesellschaft WORT (kurz VG Wort). Diese erhält anteilmäßig Geld aus den Erlösen von Drucker- und Kopierer- Verkäufen. Die Gesellschaft VG Wort ist dafür zuständig diese Gelder an Autoren von offline und online Texten zu verteilen. Ein Blogger, der eigene Texte schreibt ist auch ein Autor. Um vom Geld der VG Wort etwas zu erhalten muss man sich dort online anmelden und ein paar Voraussetzungen (siehe unten) erfüllen. Die Auszahlungen nennt man auch Tantiemen.

Höhe der Tantiemen

Wird jedes Jahr neu ermittelt. Je nachdem wie viel Geld auf wie viele Autoren verteilt wird. Bei der Abrechnung im Sommer 2010, also für 2009 war es so:

  • für jeden Artikel, der 1.500 mal im Jahr 2009 aufgerufen wurde => 20€
  • für jeden Artikel, der 3.000 mal im Jahr 2009 aufgerufen wurde => 25€
  • für jeden Artikel, der 10.000 mal in 2009 aufgerufen wurde => 30€

Da können bei hochfrequentierten Blogs schon mal mehrere Tausend Euro zusammen kommen. Wie ich finde die schönste Art mit dem Bloggen Geld zu verdienen, bzw. seine Unkosten wieder rein zu holen. Gemessen am Arbeitsaufwand reicht das sicherlich nicht um davon zu leben, aber es ist eine nette Sache, auch für Blogs, die keine Form von Werbung oder ähnlichem machen wollen. Also auch für Just-for-Fun-Blogs, die genügend Besucher haben.

Voraussetzungen

  • die Artikel müssen jeweils mehr als 1.800 Zeichen haben. Das sind etwa 350 Wörter
  • du musst der Autor und Urheber der Artikel sein
  • der Artikel muss in dem Jahr mindestens 1.500 mal von Besuchern aus Deutschland aufgerufen worden sein (es zählen die Sessions)

Anleitung

  • Anmeldung bei der VG Wort
  • Zählpixel von der VG Wort runterladen, die in die einzelnen Artikel einbinden. Dadurch kann die VG Wort ermitteln, wie oft die Artikel aufgerufen werden. Es zählen nur Besucher, welche nach dem Einbinden des Zählpixels den Artikel aufrufen.
  • Nach jedem Jahr (bis zum Sommer) alle Artikel an die VG Wort melden, welche die Schwelle von 1.500 Besuchen (Sessions, nur Deutsche) überschritten haben. Auch ältere Artikel und Artikel, die z.B. letztes Jahr schon mal gemeldet wurden
  • VG Wort überprüft die gemeldeten Artikel und zahlt die Tantieme aus

Links:

Homepage der VG Wort
VG Wort auf Wikipedia
TOM (Texte online melden – Seite von VG Wort)

Weitere Quellen zum Thema: 

selbstaendig-im-netz.de/vg-wort-so-kann-man-als-blogger-auch-geld-verdienen
berufung-selbststaendig.de/ausfuhrliche-anleitung-wie-ihr-als-autor-tantiemen-fur-online-texte-von-der-vg-wort-bekommt
berufung-selbststaendig.de/Online-Texte-bei-der-VG-Wort-melden.pdf

Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht? Es heißt die Anmeldung sei sehr kompliziert. Ich werde das demnächst ausprobieren…

Einen guten Artikel im Web bekannter machen

Wenn ein richtig guter Artikel fertig ist und dein Blog noch nicht besonders viele Leser hat macht es Sinn mit dem Artikel auch mal auf dich und deinen Blog aufmerksam zu machen.

„Wie würden andere nach diesen Informationen suchen?“

Mein Tipp ist dazu einfach generell bei Google Sätze, Fragen und Schlagwörter eingeben, die zu deinem Artikel passen. Dann weißt du wo die Internetuser landen, wenn sie nach den Informationen suchen, die sie in deinem Arikel bekommen können. In Zeiten des Web 2.0 kannst du fast überall kommentieren. Also kannst du an auch auf deinen Artikel hinweisen.

Dazu kannst du folgendermaßen vorgehen:

  1. Freunde und andere themenverwandte Blogger fragen, was sie von dem Artikel halten bzgl. Ausdruckweise, Darstellung und dem Inhalt
  2. Bei Google nach ähnlichen Artikeln wie dem deinen suchen und dort einen Kommentar hinterlassen, wie zum Beispiel „ich habe kürzlich einen ähnlichen Artikel zu dem Thema verfasst“ und dort deinen Artikel verlinken. Die in Google hoch gelisteten Artikel haben natürlich auch viele Leser und ein Link dort kann teilweise auch über einen längeren Zeitraum Besucher bringen.
  3. Bei Google nach Foren suchen, die das Thema des Artikels behandeln. Dann dort nach passenden Threads suchen, bei denen dein Artikel weiterhelfen könnte. Zum Beispiel wenn jemand in einem Forum eine Frage stellt, die in deinem Artikel beantwortet wird.
  4. Auf Nachfrageseiten, wie www.wer-weiss-was.de nach Fragen zu deinem Artikelthema suchen und den Artikel dort verlinken. Solche Seiten findest du auch über Google.

Generell sollte man seinen Artikel jedoch nur verlinken, wenn es wirklich passt oder eben mit einer passenden Begründung, wie zum Beispiel dass du Meinungen über deinen Artikel einholen willst.

Was außerdem hilft ist die Keyword-Optimierung. Lese dazu meinen Artikel 3 Tipps zur Optimierung von Keywords, um mehr Besucher durch Suchmaschinen zu bekommen.

3 Tipps zur Optimierung von Keywords, um mehr Besucher durch Suchmaschinen zu bekommen

Schlagwörter, so genannte Keywords, sind Wörter, die das Thema oder ein Teilthema deiner Artikels wiederspiegeln. Die meisten Blogger verwenden Keywords instinktiv als Artikel-Schlagwörter (Tags). Zusätzlich sollte man diese auch bewusst im Text, der Überschrift, den Meta-Angaben, dem Title, in Bildtexten und so weiter verwenden. Google erkennt dann, dass der Artikel zu dem Schlagwort gehört und leitet entsprechend Besucher auf deinen Artikel.

1. Synonyme

Was sich zudem lohnt ist zu prüfen, ob es weitere Synonyme für die verwendeten Schlagwörter gibt. Also andere Bezeichnungen, die das selbe meinen. So kann man sein Spektrum an Keywords erweitern. Dies kann man einerseits über Dienste im Internet machen, die man durch die Googlesuche findet, wann man „Synonym“ und das Schlagwort eingibt.

2. Google AdWords

Zudem bietet Google den Dienst Google AdWords an, welcher nach Eingabe eines Schlagwortes ähnliche Keywords anzeigt. Außerdem erhält man hier Informationen wie oft bestimmte Keywords gesucht werden und wie oft sie verwendet werden, also wie groß der Wettbewerb ist. Keywords mit wenig Wettbewerb und vielen Suchen sind besonders interessant.

3. Long Tail Keywords

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Long Tail Keywords. Das ist nichts weiter als eine Aneinanderkettung von mehreren Wörtern. Z.B. statt dem Suchbegriff „Blogging“ das Long Tail Keyword „Blogging Was ist das“. Dieses Long Tail Keywords werden zwar weniger gesucht, aber sind gleichzeitig auch wesentlich weniger hart umkämpft. Das heißt, du könntest immer recht hoch unter den Suchergebnissen liegen wenn jemand nach dem Long Tail Keyword sucht, obwohl du bei dem eigentlichen Keyword nie eine Chance hättest, weil dieses sehr stark umkämpft ist.

Long Tail Keywords findest du ganz einfach über die normale Google-Suche. Gib einfach das eigentliche Schlagwort, z.B. „Blogging“ und dahinter ein Leerzeichen ein. Ohne Enter zu drücken erhältst du nun schon Vorschläge welche Worte folgen könnten. Jetzt kannst du ein passendes Wort aussuchen und erneut Leertaste drücken, dann zeigt Google weitere Wörter an. So kannst du passende Wortketten bilden, nach denen Google gesucht wird. Dieses kannst du auch bei Google AdWords weiter untersuchen.

Weblinks:
crazytoast.de/keywords-definition-und-long-tail-keywords